Wie hängt man Bilder auf?
Anläßlich meiner verlängerten Ausstellung in Schwerin ist mir mal wieder aufgefallen, wie schwierig es manchmal sein kann, Bilder richtig aufzuhängen. Die Bilder wurden jetzt noch einmal umgehängt beziehungsweise ausgetauscht und die Ausstellung verlängert – wer also nach Schwerin kommt, kann meine Bilder noch bis Ende Februar dort sehen
Speziell bei meinen Bildern ist es so, dass die in ihrer Farbigkeit und Ausstrahlung teilweise so kraftvoll sind, dass man gar nicht zwei nebeneinander hängen kann. In Schwerin war es noch schwieriger, da die Umgebung ja auch schon sehr stark wirkt…
Interessant ist auch immer wieder die Frage: Wie hoch soll es denn hängen?
Ich habe mal gelernt, Bildmitte auf Augenhöhe. Haut für mich aber auch nicht immer hin, denn manchmal muss es höher, manchmal niedriger…oder man stellt sie hin, auf den Boden oder auf einen Sockel an der Wand, haben wir in der Bel Étage so zum ertsen Mal gemacht, sieht gut aus.
Interessant ist auch immer die Frage des Rahmens, habe gerade wieder ein paar schöne Schnörkelrahmen „aufgegabelt“ und beziehe die gleich in die Malerei mit ein. Der kürzliche Bildverkauf zum Beispiel war aber – obwohl das Bild einen prachtvollen Rahmen hat – ohne Rahmen. Momentan arbeite ich ja wieder mehr mit Rahmen, aber ab einer bestimmten Größe mag ich persönlich keine Rahmen mehr um das Bild haben…
So oder so: Ich wünsche mir immer, dass meine Bilder wirklich am Leben eines Menschen teilhaben, in seinem Lebensraum präsent sind, ob nun mit oder ohne Rahmen
Auf ein zauberhaftes 2012 …
Zwischen Weihnachten und Neujahr waren wir auf dem Land…da hatte ich dann zwar nicht die Gelegenheit, groß zu malen, aber ich habe eine schöne alte Gewohnheit wieder belebt:
Meinen ganz persönlichen Jahreskalender zu gestalten.
Eigentlich habe ich ja einen echt schicken Filofax, aber irgendwie ist mir der zu groß und die Einlagen haben immer zu viel Linien… normale Kalender haben auch zuviel bedrucktes Papier und irgendwie brauche ich so eine Mischung zwischen Kalender und Skizzenbuch, schön muss es sein und anpassbar. Es hat was, wenn man am Beginn des Jahres anfängt und sich dann das Buch weiter entwickelt. das mag ich. Früher habe ich die Teile sogar selber gebunden, aber naja, man muss Prioritäten setzen, zwischen Arbeiten, Malen und Familie wird die Zeit für manche „Fummelarbeit“ knapp und da mir manche nette Menschen immer mal wieder besondere Leerbücher schenken – in allen Größen – von wegen Skizzenbuch und schönes Papier, habe ich mal eines von denen ausgesucht für 2012.
Das Cover ist von einer Künstlerin gestaltet worden, es hat einen Lederrücken, ist gefüllt mit festem Aquarellkarton und dieser ist auch noch elfenbeinweiß – genial! Nun habe ich also die Monate eingetragen, ich habe gerade so einen kleinen Schachbrett-Spaß am Laufen…ich find’s zauberhaft und die ersten eingetragenen Termine betreffen natürlich meine Ausstellungsplanung, das macht mir immer besondere Freude, die einzutragen
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Die Stadien eines Stilllebens Fortsetzung und – fertig!
Da habe ich mich mit meiner heiss geliebten Ei-Tempera und meinen Pigmenten in der Farbe Rot schön ausgetobt
Zum Schluß noch mit Ölfarbe und – fertig !
- Stillleben fertig
bei dawanda
Stadien eines Stillebens…
Zwar arbeite ich auch gerade an zwei größeren Bildern, aber für die Belohnung zwischendurch auch an einem kleinen.
Rot ist ja eine meiner liebsten Farben und ich habe neulich ein Stillleben gesehen, das mich inspiriert hat. Dazu kommt noch, dass ich den „Augapfel“ sowieso noch variieren wollte und so habe ich, als mir kürzlich in meinem Lieblings-Trödelladen ein passender Rahmen in die Hand fiel, kurzerhand losgelegt.
Hier also die ersten drei Stadien, morgen geht’s weiter mit den nächsten Schichten, bis jetzt von hell, morgen von dunkel zurück zu helleren Stellen und mehr Farbsättigung
Definiere Kitsch…
Die Künstler sind interessant, habe mal eine Ausstellung von denen in München gesehen…sind sehr gute Maler dabei, wie ich finde.
Inspiration und Weihnachtswunsch
Wir Künstler sind ja gelegentlich auf der Suche nach oder offen für Inspiration – oder sollten es sein
Heute vor 150 Jahren wurde ein Regisseur geboren, der wohl die ersten Science-Fiction-Filme erfand -
Sein Name: Georges Méliès.
Den finde ich klasse, ich mag ja sowieso SW-Kino, wie man an meiner Serie über Friedrich Wilhelm Murnau, den Schöpfer des berühmten „NOSFERATU“ -Films sehen konnte, aber der Georges Méliès ist nochmal eine Spur surrealer und auch noch witzig – gefällt mir ausnehmend gut.
Falls mir jemand einen Weihnachtswunsch erfüllen möchte ![]()
rechts findet Ihr meine Amazon-Wunschliste, ganz oben steht eine Filmsammlung von ihm – die hätte ich gerne, einstweilen tut’s youtube, wenngleich da die Auflösung teilweise aus nachvollziehbaren Gründen zu wünschen übrig lässt, dahe hätte ich lieber die DVD. Kleine Kostprobe gefällig? Ich habe mal nicht die allseits beliebte Mondlandung ausgewählt…
Berliner Märchen – hatte ich fast vergessen…
Ausstellung in Schwerin…
Am Wochenende war die Bilderhängung und Vernissage in Schwerin in der Bel Étage, die Bilder wirken in der Atmosphäre des Ladens sehr schön. Bis Ende Januar bleiben die Bilder dort hängen.
Schwerin ist eine hübsche Stadt, viel Fachwerk und ein netter kleiner Weihnachtsmarkt, ein schickes Schloss – also durchaus mal eine Kurzreise wert.
Nichtsdestotrotz es ein schöner Anlaß war, war das Fahren jedoch bei dem schweren Wind ziemlich anstrengend. Aber der beste Mann von allen hat die Bilder und uns sicher hin und auch wieder nach Hause gebracht
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Die Pflanze als Zaubermittel und seltsame Dinge beim Lesen alter Schrift
Ich wühle ja soooo gerne auf Flohmärkten und selbstredend in meinem allerliebsten Trödelladen und dabei fiel mir ein kleines altes Buch in die Hände:
Die Pflanze als Zaubermittel von Dr. F. Unger
Kleinod in Leinen gebunden und man könnte meinen, es stamme aus dem Film Harry Potter…
nun, aus einem davon…
Jedenfalls liest es sich sehr schön und unterhaltsam und einige Sätze des Doktors geben meine Gedanken ganz gut wieder, aber was völlig schräg ist – ist mir schon öfter aufgefallen – jedesmal, wenn ich Frakturschrift lese, verändert sich mein Sprachbild und es ist fast als läse Marcel Reich-Ranitzky mir vor, diese alte S, das so nah am F ist, lässt mich immer ein Lispeln lesen…
Ansich finde ich, dass Marcel Reich-Ranitzky mir nun wirklich nichts vorlesen sollte – das Honorar kann und will ich gar nicht zahlen, aber den gibt’s umsonst beim Lesen alter Schrift
Das ist so ähnlich wie mit „Waldorf & Statler“ aus der allseits beliebten Muppet-Show, die öfter mal in meinen Bildern „herumgeistern“ … manchmal sind sie einfach da und sagen „Hallöchen, Frau Zauber…“
Der Titel meiner kommenden Ausstellung „Zauberwelten“ trifft’s gut, bin gespannt, wie es wird, ist ja schon ganz bald – noch dreimal schlafen
und dann schauen wir mal, wie Schwerin so ist…und siehe da – da fällt mir dieses Buch über die Pflanzen als Zaubermittel in die Hand, schöner Zufall!










