Gesehen: Die Eleganz der Madame Michel

Eigentlich ist das Wetter zu schön für Kino, war aber trotzdem drin 😉

„Die Eleganz der Madame Michel“ wollte ich unbedingt sehen. Nach dem Trailer hatte ich zwar ein bisschen etwas anderes erwartet, was aber weiter nicht schlimm war, denn der Film hat mich so oder so beeindruckt. Schräg, manchmal schmerzhaft, mit scharfsinnigem Humor, etwas rührselig dabei – aus diversen Ecken im Kino kamen gelegentlich herzhafte Schneuzgeräusche 😉 aber in schönen Bildern erzählt.

Die Handlung findet hauptsächlich in geschlossenen Wohnräumen statt und entweder der Autor oder die Regisseurin mag Katzen sehr 😉
Poetische Einstellungen, eine verhaltene Filmmusik, die Regisseurin Mona Achache hat die Charaktere glaubwürdig umgesetzt, wenn auch der asiatische Nachbar da irgendwie zu kurz kommt – trotzdem toll. Das altkluge Mädchen mit smarter Gleichmut – meiner Meinung nach sind die Texte manchmal wirklich zu abgeklärt für eine Elfjährige, aber gut…wenn ich die Kinder heute so höre…wer weiss?

Die Eleganz der Madame Michel“ ist eine Liebeserklärung und eine Aufforderung, genauer hinzugucken und bloß nicht im Goldfischglas zwanghaft hin und her zu schwimmen. Gelegentlich sehr traurige, aber schöne Erinnerung an Freundschaft, Schönheit und an das Leben überhaupt

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