Schlämmkreide

Im Zuge der Renovierung des Gutshauses muss ich mich (leider) gerade mit Schlämmkreide beschäftigen. Mag ja ein atmungsaktiver Anstrich sein, aber wenn dieser anfängt abzublättern und man neu streichen oder tapeziern will, steht langwieriges abwaschen ab – ächz.

Sumpfkreide oder auch Schlämmkreide besteht wohl aus dem richtigen Verhältnis von Farbe und Leim. Die Farbe darf nicht zu hohen Leimanteil haben, aber auch nicht zu mager mit geringem Leimanteil sein – ähnlich wie beim Grundieren von Leinwänden – davon verstehe ich ja was 😉
(Schlämm)kreide ist der Füllstoff für die Wandfarbe, entweder man nimmt Knochenleim als Bindemittel, angeblich geht aber auch Tapetenkleister, dann die Kreide mit Pigmenten als Leimfarbe mischen.
Den Knochenleim muss man ansetzen mit kaltem Wasser, dann etwas erwärmen – NICHT KOCHEN – dann löst sich der Leim und gewinnt an Klebekraft. Ist imGrunde ganz einfach…aber bei den Mengen, die man braucht, um Räume zu streichen, dann auch wieder nicht.

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