Kurzreise nach Friedberg

Die Zeit verfliegt…schneller noch wenn man reist. Die Vorbereitungen, das Reisen selbst, die Akklimatisierung, die Rückkehr und dann das wieder heimisch werden und so wird aus einer Kurzreise von knappen drei Tagen schnell eine Woche, wo einem hinten und vorne die Zeit nicht reicht…

Naja, Ihr kennt das auch, muss man nicht viel Worte drüber verlieren. Nun bin ich wieder hier in Bad Karlshafen, das immer noch hoffnungsvoll darauf wartet, das nun mal endlich auch wirklich Wasser in das Hafenbecken kommt – mal sehen, wann das so sein wird.

Friedberg ist etwas größer als Bad Karlshafen, hat ein paar sehenswerte Gebäude und ich hatte sogar Glück, dass am ersten Aufenthaltstag die Sonne wärmend auf mich und den Rest der Welt niederschien. So habe ich mich denn fotografiert und dabei auch noch ein wenig gezeichnet. Hauptsächlich mit der störrischen Bambusfeder, aber es war eine blöde Idee mit Tusche zu reisen – Riesensauerei! Wobei es sicher total tolle Reise-Sets für Zeichenfreunde gibt, aber ich musste natürlich improvisieren – selbst Schuld – quasi.

In Friedberg gibt es ein 1260 erbautes Judenbad, welches ich besichtigt habe, bitte zu würdigen, dass – als ich allein da runter musste, da auch Friedberg noch nicht von massenhaften Touristen überschwemmt ist – ich doch ein wenig von beklemmenden Gefühlen heimgesucht wurde, denn die Stufen hinunter zum Grundwasserspiegel sind etwa doppelt so hoch wie normale Stufen und irgendwie auch ganz schön steil. Meine Schritte halten geisterhaft durch den Schacht – es war schön, tolle Säulen, hohe Luftfeuchtigkeit, ganz allein im Schacht unter Friedberg – aber ich war doch sehr froh später wieder den Sonnenschein zu begrüßen.
Diverse Cafés habe ich besucht und ausprobiert, das war toll! Macht man ja auch nicht alle Tage 🙂

Außerdem gibt es eine gotische Kirche, viel Fachwerk mit vielen schönen Verzierungen, eine Burg, nicht so  wie die Krukenburg hier, sondern etwas vollständiger und mit einem schicken Turm, schnörkeliger als der hiesige Hugenottenturm und auch noch einen später gebauten imposanten Wasserturm aus der Kaiserzeit, daneben befindet sich ein recht trostlos aussehendes Gebäude, dass ich spontan für ein Gefängnis hielt…aber das ist nur phantasiert – in Wirklichkeit habe ich keine Ahnung, was es mit dem Gebäude auf sich hat.

 

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